Wie läuft eine APM-Behandlung
ab?
Oft können mehrere Störungen zusammen behoben werden,
weil die APM-Therapie das übergeordnete Steuerungssystem,
den Energiekreislauf, beeinflusst. D.h. bei einer Wirbelsäulen-
oder Migränetherapie werden automatisch andere Körperregionen
mitbeeinflusst und z.B. Schlafstörungen als Nebenergebnis
behoben.
Viele Ursachen für Beschwerden liegen an der Wirbelsäule.
Einige drücken sich jedoch nicht an der Wirbelsäule aus,
sondern an ganz anderen Körperstellen.
Der Therapeut beschäftigt sich deshalb, sofern er es als
sinnvoll erachtet, ganz besonders mit diesem Körperteil. Dies
ist die «Energetisch-physiologische Behandlung der Wirbelsäule.».
Die Wirbelsäule wird dabei nicht nur als ein «Gelenkstab»,
der aus Wirbelkörpern (Knochen), Band- und Muskelapparat besteht,
gesehen. Auch die energetische Versorgung dieser Region und der
gesamte Energiekreislauf wird beachtet.
So wird eine Behandlungsserie aufgebaut, die die anatomische
Struktur und die energetische Situation berücksichtigt.
Dabei ist es für den Therapeuten wichtig zu wissen,
ob
- die Beschwerden an der Wirbelsäule selbst auftreten
- die Beschwerden an anderen Stellen des Körpers auftreten,
jedoch immer nur einseitig (d.h. alle Beschwerden treten immer
nur auf der rechten oder der linken Körperseite auf)
- es sich einmal um einen «Hexenschuss», ein ander
mal um einen steifen Hals, also «Genickstarre», handelt
- es sich um wechselnde Beschwerden an den Gelenken (Rheumaschübe)
handelt,
- es sich manchmal anfühlt, als ob an einem Bein die Sehnen
in der Kniekehle zu kurz seien und an diesem Bein auch noch ein
Hautschmerz am Oberschenkel (in Höhe der Hosentasche) zu
verzeichnen ist
- es sich um ein Kribbeln auf der Aussenseite eines Fusses handelt
- die Beschwerden an der Wirbelsäule nach längeren
Ruhezeiten (Liegen oder Sitzen) verstärkt auftreten und
diese Beschwerden nach einiger Zeit der Bewegung wieder verschwinden,
- Schmerzen oder Beschwerden an der Wirbelsäule erst auftreten,
wenn längere Zeit bewegt oder gearbeitet wurde und diese
Schmerzen dann nach einer Ruhephase (Schlafen, Liegen, Sitzen)
wieder vergehen.
Falls einige der obengenannten Punkte zutreffen, wird der Therapeut
energetisch arbeiten und die Wirbelsäule zusätzlich durch
eine Kombination von Massage und Bewegung («Manipulationsmassage»)
behandeln. Es sei besonders darauf hingewiesen, dass es sich dabei
um kein «Einrenken», Chiropraktik oder um eine osteopathische
Technik handelt, sondern um feinfühligste Bewegungen in Kombination
mit Massagen.
Nicht in allen Fällen ist es jedoch günstig, Bewegungen
miteinzubeziehen. Dort wird nur energetisch behandelt.
Eine gründliche Wirbelsäulenbehandlung braucht Zeit.
Man muss der Wirbelsäule, der sie umgebenden Muskulatur und
dem Bandapparat Gelegenheit geben, sich auf die neue Situation
einzustellen, sich umzubauen und zu regenerieren. Deshalb sind
meistens mehrere Behandlungen erforderlich. Dabei werden die ersten
Termine kurz hintereinander folgen (oft 2 – 3 mal wöchentlich).
Anschliessend werden die Behandlungsabstände immer grösser.
D.h. einmal wöchentlich bis 14-täglich, später evtl.
einmal im Monat, zuletzt ca. einmal pro Vierteljahr.
Die vor Beginn der Therapie teilweise sehr störenden Beschwerden
und Schmerzen werden allerdings voraussichtlich schneller beseitigt
sein.
Schmerzfreiheit bedeutet aber noch nicht Gesundheit. Deshalb
wird oftmals auch dann noch behandelt, wenn gar keine akuten Schmerzen
mehr bestehen. Das Erreichte soll so gefestigt werden. Dazu ist
es jedoch notwendig, dass bei bestimmten Wirbelsäulenbeschwerden
oder von der Wirbelsäule verursachten Erkrankungen, zwei Bewegungsübungen
erlernt werden, die der Therapeut vermitteln wird.
Bitte lassen Sie mich immer wissen, ob Sie mit der Behandlung
zufrieden waren. Sollten Sie Fragen haben, werde ich diese gerne
mit Ihnen besprechen.
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